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Donnerstag, 13. Januar 2011

Motivationsschub für Wissensarbeiter: Lesekompetenz-Coaching

Doreen Salcher - Fotolia.com
Wem das Dilemma zwischen Lesepflichten und vorhandener Zeit zu brenzlig wird, und wem das nächste AlphaReading-Seminar zeitlich zu weit entfernt ist, kann seine strategischen Lesekompetenzen passgenau und zeitnah coachen lassen.

In Unternehmen oder Organisationen kann es passieren, dass eine kleine Gruppe Mitarbeiter sich in kürzester Zeit durch große Mengen Lese- und anderen Wissensstoff durcharbeiten muss. Oder es steht eine wichtige Prüfung ins Haus, und einige Unterlagen sind noch gar nicht oder nur flüchtig bearbeitet worden.

Dafür gibt es die Möglichkeit des Lesekompetenz-Coachings. Dies ist eine besonders intensive Form des Lernens und Übens für ein bis vier Personen.

Das Coaching dauert mindestens einen Tag, der auch halbtagsweise mit einigen Tagen Pause gestückelt werden kann. Optimal sind 2 Tage. Coach ist Klaus C. Marwitz. Vor Beginn sind bestimmte Vereinbarungen zu treffen.

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Lese-Kompetenz-Coaching für Führungskräfte

Sonntag, 11. April 2010

Lesekompetenz ist unabhängig von Veranlagung trainierbar

Der Zweiwochendienst aus Zürich (mhh) meldet:
Bereits im Vorschulalter entwickelt das Gehirn ein komplexes Netzwerk, das sich während des Lesenlernens auf die Verarbeitung von Schrift spezialisiert und entscheidend zum flüssigen Lesen beiträgt. ForscherInnen am Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Zürich und dem Agora Center der Universität in Jyväskylä (Finnland) haben gezeigt, dass dies besonders schnell geschieht, wenn Kinder früh die Verknüpfungen von Sprachlauten und Buchstaben trainieren...
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Mittwoch, 24. März 2010

Lesekompetenz: Text wird häufig durch Symbole ersetzt

Focus online schreibt unter dem Thema »Zahl der Analphabeten nimmt nicht ab« unter anderem:
"Unsere heutige Zeit ist teils darauf ausgelegt, Lesekompetenz nicht mehr gezielt zu fördern.“ So werde Text häufig durch Symbole ersetzt – etwa bei der Bedienung des Handys. Zudem spiele das familiäre Umfeld eine wichtige Rolle. Wenn Bücher und Zeitschriften nicht mehr als wichtig angesehen werden und stattdessen das Fernsehen als Zeitvertreib dominiere, verkümmere oft auch die Lese- und Schreibkompetenz."
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Freitag, 15. Januar 2010

Mangelhafte Lesekompetenz vieler Erwachsener wird sehr früh programmiert

»Upgrade auf Lesekompetenz 2.0« erforderlich.

Der Leseanfänger liest Wort für Wort, eins nach dem anderen, weil sein Gehirn auf diese Art der Aufnahme eingestellt ist. Nennen wir es »Lesekompetenz 1.0«. Die maximale Lesegeschwindigkeit hängt von der Geläufigkeit ab. Wer wenig liest, wird sein Wissen nur langsam steigern können (ca. 80% dessen, was wir gelernt haben, haben wir durch Lesen gelernt). Durch das Wenig- bzw. Seltenlesen bleibt seine Lesegeschwindigkeit klein. Sie liegt dann bei ca. 100 Wörtern pro Minute. Kindliche Leseratten kommen dagegen durchaus bereits auf über 300 Wörter pro Minute.

Mit dem Eintritt in die Pubertät verändert sich die Art, wie das Gehirn Sinneseindrücke verarbeitet. Es ist jetzt zum Beispiel in der Lage, mehr als 1000 Wörter pro Minute zu verstehen. Wenn aber durch die untrainierte Lesekompetenz nur 100 bis 300 Wörter »geliefert« werden können, langweilt sich das Gehirn, die Augen springen im Text hin und her, ohne mehr zu verstehen; kurz, die Leselust sinkt.

Das Lesen bleibt aber nach wie vor extrem wichtig (siehe oben). Die zunehmende Menge von Texten zum Beispiel im Berufsleben signalisiert das bereits. Jetzt kommen die meisten Erwachsenen mit Lesekompetenz 1.0 nicht mehr durch, reden von Informationsflut, die sie bedroht und klagen, dass sie nicht genügend Zeit haben, um damit fertig zu werden. Hier hilft kein Zeitmanagement, sondern nur ein »Upgrade auf Lesekompetenz 2.0« durch Training der Lesefähigkeiten, die dem weiterentwickelten Gehirn entsprechen. Das heißt, dass dem Gehirn über die Augen schneller mehr Text präsentiert werden muss, und zwar auch noch anders als bisher. Da wir Menschen aber Gewohnheitstiere sind, sperren wir uns zunächst dagegen, einen so bequemen Zustand wie das langsame Wort-für-Wort-und-Zeile-für-Zeile-Lesen aufzugeben. Hier setzt das behutsame, geduldige aber nachhaltige Training der AlphaReading-Seminare an, mit dem Ziel, die »Lesekompetenz 2.0« zu entwickeln.

Menschen mit Lesekompetenz 2.0
• lassen sich durch lange Texte und Bücher nicht mehr beirren,
• blicken eher durch und merken sich mehr,
• haben schneller einen umfassenderen und präziseren Überblick,
• denken und entscheiden schneller,
• gewinnen ihre Zeit-Souveränität zurück und wirken dadurch als Vorbild.

Viel und schnell Lesen ist außerdem das beste Gehirnjogging und gleichzeitig ein ideales Mittel um Stress abzubauen.

Freitag, 11. Dezember 2009

Wissenschaftler: Instant-Leser forcierten die Krise

Pressetext 10.12.2009 von Klaus C. Marwitz:
Wissenschaftler: Instant-Leser forcierten die Krise  –  Lesekompetenz wird überhaupt nicht upgedatet
Wissenschaftler äußern die Vermutung, dass die Krise nicht in diesem Umfang auf uns gekommen wäre, hätten Manager mehr und auch gründlicher gelesen. Insgesamt zeigen mehrere Untersuchungen, dass Erwachsene – besonders in ihren mittleren Jahren – immer weniger lesen und dadurch einen wichtigen Zweig ihres logischen Denkens in die Gefahr einer Verkümmerung bringen. Man spricht bereits von einer sich ausbreitenden intellektuellen Legasthenie.

Die Tatsache, dass zunehmend mehr Menschen nicht mehr in der Lage sind, längere Texte schnell genug zu lesen und zu entschlüsseln, führt zu der absurden Gewohnheit, von anderen immer nur kurze bis ultrakurze »Instant«-Texte zu akzeptieren, nach dem Motto »In der Kürze liegt die Würze« oder »Keep it simple and stupid« (KISS). Denkste, kann man da nur antworten, denn komplexe Sachverhalte lassen sich nun mal nicht im Stenogrammstil darstellen.

Wenn wir dann noch danebenhalten, dass über 80% dessen, was wir wissen, durch Lesen erworben wurde, wird es klar, dass unsere Wissenszufuhr, besonders was moderne komplexe Zusammenhänge angeht, zu gering geworden ist. Einer der Hauptgründe ist unsere seit Schulzeiten nicht mehr »upgedatete« Lesekompetenz. Nirgendwo würden wir es zulassen, dass Technik, Wirtschaftsmodelle oder Medizin nicht stets auf dem neuesten Stand gehalten werden. Bei unserer wichtigsten Kulturtechnik, dem Lesen, entwickeln wir jedoch kein Mangelgefühl. Und dies, obwohl wir spüren, dass wir aus dieser Krise nicht ohne intellektuelle Anstrengung herauskommen können. Statt dessen beklagen wir die so genannte Informationsflut.

Dabei ist Abhilfe schnell zur Hand.

Seit 1994 arbeitet das Institut für Kommunikation und Zeitdesign von Klaus C. Marwitz im deutschsprachigen Europa auf diesem Gebiet. Das strategische Lesekompetenz-Training »AlphaReading« wird als offenes Seminar durchgeführt. Praktisch alle namhaften Unternehmen, aber auch Oragnisationen, Verbände und Behörden entsenden regelmäßig Mitarbeiter als Teilnehmer dahin. »Die Seminare sind keine Leichtgewichte mit reduzierter Transferstärke,» erläutert Marwitz, »vielmehr kümmere ich mich selbst bereits vor der Teilnahme um die angemeldeten Mitarbeiter und lasse sie auch nach dem Seminar einige Wochen nicht aus den Augen, bis sich die wichtigen Arbeits- und Denk-Tools als nützliche Gewohnheit eingeschliffen haben.«

Die Vorteile und der Nutzen liegen klar auf der Hand. Die Mitarbeiter schrecken nicht mehr vor lesebasierten Aufgaben zurück und bewältigen sie gut und nicht recht und schlecht. Durch neue strategische Vorgehensweisen behalten sie den Überblick, ohne die Details zu vernachlässigen, wobei die Grundlesegeschwindigkeit gleich am Anfang verdoppelt wird. Auch weil Texte, gleich ob im Print- oder Bildschirmformat, in anderer als der klassischen »Eins-nach-dem-anderen«-Art und Weise bearbeitet werden, wird das Zeitbudget zusätzlich deutlich entlastet. Das wirkt sich natürlich auf die Motivation und die Stressstabilität aus. Und der Informationsflut wird in Zukunft als Quelle unerschöpflicher Informationen gern entgegengesehen.

Die nächsten AlphaReading-Seminare mit dem Motto »Kreatives Erweitern der Lesekompetenzen« veranstaltet Klaus Marwitz am 23./24. Januar 2010 in Bonn, am 13./14. Februar 2010 in Bremen und am 27./28. Februar 2010 in Berlin..

Ausführliche Informationen finden Sie auf www.alphareading.de

Quellen: Eintragungen hier AphaReading-Weblog http://alphareading.blogspot.de, im Marwitz-Blog http://marwitz.blogspot.de, DIE ZEIT von 12.11.2009 Ein Land verlernt das Lesen - Roman Pletter

Pressekontakt: Klaus C. Marwitz (klaus@marwitz.de)
Institut für Kommunikation und Zeitdesign – Bereich AlphaReading
53844 Troisdorf-Bergheim

Montag, 30. November 2009

»Leaders are Readers« – Lesekompetenz-Coaching für Chefs

»Das ist viel zu lang! Das liest ja keiner!«
  • Die einzig richtige Entgegnung auf diese unsinnige Äußerung lautet: »Lerne, schneller zu lesen und lerne, sehr schnell die Spreu vom Weizen zu trennen!«
  • Komplexe Zusammenhänge lassen sich nun mal nicht kurz und knapp formulieren.
  • KISS (keep it simple and stupid) kann zu riskanten Verkürzungen und Missverständnissen führen.
  • Man ist manipulierbar, wenn man sich als Führungskraft auf Zusammenfassungen oder Powerpoint-Verdichtungen verlassen muss.
  • Fachleute sind sich einig, dass die Krise hätte verhindert werden können, wenn Manager mehr und genauer gelesen hätten.
  • Der bekannte Trainer Anthony Robbins fordert: »Leaders are Readers«
Nur wer schneller liest,
  • lässt sich durch lange Texte und Bücher nicht beirren,
  • blickt eher durch und merkt sich mehr,
  • hat einen umfassenderen und präziseren Überblick,
  • denkt und entscheidet schneller,
  • gewinnt seine Zeit-Souveränität zurück,
  • wirkt als Vorbild für Tatkraft.
  • Denn viel und schnell Lesen ist das beste Gehirnjogging,
  • gleichzeitig ein ideales Mittel um Stress abzubauen.
Mit neuen Textstrategien und Speed-Reading hinein in die Informationsflut
  • Dieses Modul wird speziell für Unternehmer, Führungskräfte, Geschäftsführer, Selbständige und Freiberufler angeboten.
  • Es handelt sich um Einzel- oder Kleingruppen-Coaching (maximal 4 Teilnehmer).
  • Der zeitliche Einsatz beträgt mindestens 10 bis 30 Stunden (1 - 3 Tage)
  • Vorweg läuft eine ausführliche telefonische oder persönliche (in Bonn) Beratung.
  • Festlegung von Schwerpunkten vermeidet Sackgassen und Fehlinvestitionen.
  • Um die neuen Kompetenzen zur guten Gewohnheit zu machen, bieten wir eine dreiwöchige elektronische Nachsorge.
Mehr bei Business-Reading.com

    Freitag, 20. November 2009

    Lesen in Deutschland: Intellektuelle Legasthenie nimmt zu

    In der ZEIT vom 12.11.2009 erschien unter dem Titel »Ein Land verlernt das Lesen« ein brisanter Text, den ich in meinen Blogs unter verschiedenen Gesichtspunkten erörtern möchte.  
    Da berichten Universitätsprofessoren der Geisteswissenschaften den Autoren einer Studie der Universität Dortmund zunächst nicht nur von »Lesefaulheit«, sondern von »intellektueller Legasthenie« ihrer Studenten. Die wenigsten seien noch in der Lage, komplexe und abstrakte Texte zu durchdringen.
    »Muss man das heute noch können? ... Die Autoren der OECD-Erhebung »Lesen kann die Welt verändern« haben eine Reihe wissenschaftlicher Erkenntnisse zusammengetragen, die nahelegen, dass Lesekompetenz heute wichtiger ist als jemals zuvor: Nur wer gut lesen kann, wird in einer modernen Gesellschaft systematisch begünstigt. Die Fähigkeit zu lesen beeinflusst direkt Einkommen, Arbeit und Gesundheit. Menschen mit geringer Lesekompetenz brauchen mit erhöhter Wahrscheinlichkeit staatliche Unterstützung und werden eher kriminell. »In unseren wissensintensiven Gesellschaften«, schreiben die Autoren, »ist Lesefähigkeit eine Grundvoraussetzung für Erfolg im Leben.«
    Lesen ist Leben, das ist ihre Schlussfolgerung. Eine, die nicht auf bildungsbürgerlichem Dünkel fußt, sondern auf kühler wirtschaftlicher Analyse.«
    Die erwähnte geringe Lesekompetenz erstreckt sich nicht nur auf das wenige Lesen und auf das mangelhafte Leseverständnis, sondern unausgesprochen auch auf die erschütternde Langsamkeit, die letztlich dazu führt, dass die gelesenen Partien NICHT gemerkt werden, man den großen Zusammenhang gar nicht mitbekommt und dass die Leselust im Stress untergeht. Denn langsam Lesen erzeugt Stress.
    Wussten Sie, dass über 80% dessen, was wir gelernt haben, durch Lesen in unser Hirn gelangt ist? Wer wenig liest, weiß einfach weniger. Und: wie sagte der bekannte Trainer Anthony Robbins: »Readers are Leaders«.