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Donnerstag, 1. Oktober 2009

Jonglieren als Denkbeschleuniger beim Speed-Reading


Wer regelmäßig jongliert, trainiert damit auch die räumliche Vorstellungskraft. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler der Universitäten Regensburg und Düsseldorf im "International Journal of Sport Psychology". Sie konnten zeigen, dass sich Erwachsene bei mentalen Rotationstests wesentlich verbessern, wenn sie drei Monate lang eine Stunde pro Woche Unterricht im Jonglieren erhalten und dieses auch zuhause weiterüben. Bei einer Kontrollgruppe, die im gleichen Zeitraum nicht jonglierte, trat dieser Lerneffekt nicht ein. Jonglieren könnte ein sinnvoller Beitrag des schulischen Lernens werden, schlagen die Forscher vor.

Aber eben nicht nur das schulische Lernen wird entscheidend positiv beeinflusst. Ich (Klaus Marwitz) setze das Jonglieren und das Jonglierenlernen in meinen AlphaReading-Seminaren als Bewegungsübung, zur Augenentspannung und als Denkbeschleuniger ein. Außerdem dient es mir als Lernmetapher: »So wie du dich beim Lernen des Jonglieren verhältst, so gehst du auch beim Lernen neuer schnellerer und gründlicherer Lesegewohnheiten vor.«

»Daneben fördert Jonglieren viele weitere kognitive Leistungen, wie vor allem Koordination und Konzentration." Andere Autoren sprechen auch von Verbesserungen der Wahrnehmung und des Selbstbewusstseins sowie von einem Wachstum der Gehirnzellen durch Jonglieren.«

Der ganze Artikel | Bälle gibt es hier

Samstag, 30. Juni 2007

Bildschirmarbeit: Nah-Fern-Pendel gibt den Augen Schwung

AugenAmala S. Köhler gibt Bildschirmarbeitern in Wirtschaft und Weiterbildung (07/08-2007) einige Tipps. Neben der Nacken-Schulter-Entspannung und dem bekannten Palmieren empfiehlt sie das Pendeln mit den Augen:
»Gezielter, einfacher Ausgleich zum lange andauernden, oft schon angestrengten Blick in die Nähe - auf Einzelheiten des Bildschirm oder beim Lesen. Dabei pendeln Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit von einem nahen Detail auf ein Motiv in der Ferne und wieder zurück. Dieser Nah-Fern-Wechsel erhält die Flexibilität der Linse, entspannt Sie und die Augenmuskeln und lockert den Nacken:
Setzen Sie sich bequem so hin, dass Sie auch durch das Fenster einen Blick in die Ferne haben. Atmen Sie ruhig und tief. Schauen Sie auf einen Gegenstand in Ihrer Nähe (ca. 30 cm entfernt). Senken Sie dabei den Kopf leicht. Wandern Sie nun mit Ihrem Blick in die Ferne. Heben Sie dabei den Kopf leicht. Pendeln Sie zurück zum Gegenstand in der Nähe.«
Amala Köhler empfiehlt, diese Übung ca. 2 Minuten lang zu machen, dabei kann man Wartearbeiten damit füllen. Sie weist darauf hin, dass bei Netzhautablösung häufiger Fokuswechsel allerdings vermieden werden sollte.